§1 Geltungsbereich
Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
regeln das Vertragsverhältnis zwischen der myLoc managed IT
AG, Am Gatherhof 44, 40472 Düsseldorf (nachfolgend "myLoc")
und natürlichen oder juristischen Personen, die das Angebot
der myLoc nutzen (nachfolgend: "Kunde").
Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses
gültige Fassung. Die Vertragssprache ist Deutsch.
§2 Leistungen der myLoc
- myLoc betreibt in dem Objekt "Am Gatherhof 44, 40472
Düsseldorf" Räumlichkeiten, die an das Internet
angebunden sind. In diesem Rahmen bietet myLoc dem Kunden die
nachfolgenden Hosting- und Housing-Leistungen an:
- Colocation/IT-Housing: myLoc stellt dem Kunden
Stellplatz (Rack oder Cage) für eigene Hardware sowie eine
Internetanbindung zur Verfügung.
- Customized Managed Hosting: Der Kunde nutzt durch myLoc
zur Verfügung gestellte individuell konfigurierte Server.
- Server Hosting: Der Kunde nutzt dedizierte oder
virtuelle Server der myLoc.
- Gameserver: Der Kunde nutzt Gameserver, welche von
myLoc betrieben werden.
- Domains: Der Kunde nutzt Domain Services der myLoc.
- Weitere Leistungen auf Anfrage.
- myLoc sagt eine Verfügbarkeit des Servers von 99 %
im Jahresmittel zu. Für Wartungsarbeiten steht myLoc zudem ein
Wartungsfenster zu. Wartungen erfolgen in der Regel nachts in der Zeit
zwischen 22:00 und 06:00 Uhr. Derartige Wartungen sind von der
garantierten Verfügbarkeit ausgenommen. Außerdem
ausgenommen sind Zeiten, in denen der Server aufgrund von Problemen,
die nicht im Einflussbereich der myLoc stehen (Netzwerkstörung
außerhalb des Netzes der myLoc und deren Carrier,
höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) nicht
verfügbar ist. Separate Regelungen bezüglich der
Verfügbarkeit können in individuellen Vereinbarungen
mit den Kunden, in sogenannten Service Level Agreements (SLA)
vereinbart werden.
- myLoc übernimmt für die Höhe der
zur Verfügung stehenden Bandbreite keine Garantie.
- myLoc ist berechtigt, die Leistungen durch Dritte erbringen
zu lassen.
- Bei der Erbringung von Domain Services im Sinne von
§ 2 (1) e. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
wird myLoc lediglich als Vermittler zwischen dem Kunden und der DENIC
e.G. bzw. der im jeweiligen Einzelfall zuständigen
Vergabestelle für Domains tätig. Die Domains werden
auf den Namen des Kunden registriert.
- Bei der Erbringung von Domain-Services im Sinne von
§ 2 (1) e. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
übernimmt myLoc keinerlei Gewähr für die
Zuteilung der von dem Kunden gewünschten Domain. Dies gilt
ebenso für den Bestand der Domain. Insbesondere
übernimmt myLoc keine Gewähr dafür, dass die
gewünschte Domain frei von Rechten Dritter ist. Der Kunde hat
selbst vor der Beauftragung der myLoc zur Domainregistrierung eine
eventuelle Kollision mit Rechten Dritter zu
überprüfen.
§3 Pflichten des Kunden
- myLoc stellt dem Kunden die Leistungen monatlich im Voraus
in Rechnung. Die Preisangaben verstehen sich inklusive der jeweils
geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer. Der Rechnungsbetrag ist
fünf Tage nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig.
Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich per E-Mail.
Sollte der Kunde eine Rechnung per Briefpost benötigen, wird
dafür eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von
3,50 Euro je Rechnung fällig. Auf Wunsch des Kunden oder auf
Vorgabe von myLoc können andere Abrechnungsintervalle und
Zahlungsmodalitäten gewählt werden.
- Für die Inanspruchnahme der Leistungen
gemäß § 2 (1) f. dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen gelten gesonderte
Abrechnungsmodalitäten, die auf der Website
„www.myloc.de“ unter dem Menüpunkt
„Services“ eingesehen werden können.
- Der Kunde ist verpflichtet, myLoc zur Vertragsabwicklung
eine korrekte ladungsfähige Postanschrift anzugeben. Er ist
verpflichtet, diese Angaben vollständig und aktuell zu halten.
- Der Kunde ist verpflichtet, myLoc bei Vertragsabschluss
eine Einzugsermächtigung für die Erhebung der
fälligen Entgelte zu erteilen. Für den Fall, dass das
vom Kunden benannte Konto keine ausreichende Deckung aufweist oder der
Kunde aus anderen Gründen seine Zahlungsverpflichtung nicht
erfüllt, schuldet er Verzugszinsen in Höhe von zehn
Prozent jährlich. Der Nachweis eines geringeren Schadens
bleibt dem Kunden vorbehalten.
- Im Falle einer Rücklastschrift berechnet myLoc
eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 10,00 Euro. Der
Nachweis eines geringeren Schadens bleibt dem Kunden vorbehalten.
- Der Kunde ist verpflichtet, bezüglich der von ihm
veröffentlichten Inhalte seiner Impressumspflicht nach
§ 5 TMG, § 55 RStV nachzukommen. Über
weitere etwaig für ihn bestehende Informationspflichten wird
sich der Kunde selbst informieren.
- Der Kunde ist verpflichtet, seine Inhalte rechtskonform zu
gestalten. Insbesondere verpflichtet er sich, keine illegalen Inhalte
anzubieten.
- Der Kunde ist verpflichtet, den oder die ihm
überlassenen oder von ihm eingebrachten Server nicht
für illegale Nutzungen, insbesondere Filesharing,
Port-Scanning, MAC-Änderungen sowie distributed Denial of
Service-Attacken, zu nutzen.
- Der Kunde ist verpflichtet, eine
regelmäßige Datensicherung außerhalb des
myLoc-Netzwerkes durchzuführen.
- Der Kunde ist verpflichtet, keine E-Mails an Dritte zu
versenden, die dem Empfang nicht zuvor zugestimmt haben oder deren
Einverständnis zum Empfang nicht anderweitig vermutet werden
kann. Dies gilt ebenfalls für das Versenden von Postings in
Chats und/oder Foren. Der Kunde verspricht für jeden
Einzelfall ein er schuldhaften Zuwiderhandlung gegen diese
Verpflichtung unter Ausschluss der Annahme eines
Fortsetzungszusammenhangs die Zahlung einer Vertragsstrafe in
Höhe von 5.100,00 Euro an myLoc. Die Geltendmachung weiterer
Ansprüche bleibt vorbehalten.
- Der Kunde ist verpflichtet, alle ihm zur Erfüllung
und Nutzung der jeweiligen vertraglichen Pflichten
übermittelten Passwörter streng vertraulich zu
behandeln.
- Nimmt der Kunde eine Colocation/IT-Housing-Leistung im
Sinne von § 2 (1) a. dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen in Anspruch, verpflichtet er sich, eine
Haftpflichtversicherung nachzuweisen, wonach Personen-, Sach- und
Vermögensschäden mit mindestens einer Million Euro
abgesichert sind. Der Kunde erkennt zudem ausdrücklich an,
dass das von ihm eingebrachte Equipment nicht durch myLoc versichert
ist und er alleine für die ausreichende Versicherung seines
Equipments verantwortlich ist.
- Nimmt der Kunde eine Colocation/IT-Housing-Leistung im
Sinne von § 2 (1) a. dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen in Anspruch, ist er
grundsätzlich allein für den Betrieb und die Wartung
seines Servers verantwortlich, es sei denn, er nimmt Sonderleistungen
der myLoc im Sinne von § 2 (1) f. dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen in Anspruch
- Nimmt der Kunde Domain Services im Sinne von § 2
(1) e. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Anspruch,
erklärt er ausdrücklich, bei der Beauftragung der
myLoc zur Domainregistrierung, dass die gewünschte Domain
keine Rechte Dritter verletzt.
- Nimmt der Kunde Domain Services im Sinne von § 2
(1) e. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Anspruch,
verpflichtet er sich gegenüber myLoc, bei Rechtsstreitigkeiten
aufgrund der von myLoc registrierten und delegierten Domain,
insbesondere dann, wenn ihm der Vorwurf gemacht, dass durch diese
Nutzung die Rechte Dritter verletzt werden, myLoc unverzüglich
zu informieren. myLoc ist in diesem Fall bereits vor Vertragsbeginn
dazu ermächtigt, im Namen des Kunden auf die streitige Domain
zu verzichten bzw. diese bis zur Klärung der Rechte
für Abrufe Dritter zu sperren. Diese Regelung gilt
entsprechend für Streitigkeiten, die auf den unter der Domain
abrufbaren Inhalten beruhen, insbesondere bei Urheberrechtsverletzungen.
§4 Vertragsschluss
- Der Vertrag kommt durch die Bereitstellung der Leistung
für den Kunden durch myLoc zustande. myLoc hat das Recht,
Kundenanträge ohne Begründung abzulehnen.
- Abweichend von § 4 (1) dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen kommt bei einem Vertrag über
Hosting- bzw. Colocation/IT-Housing-Leistungen der Vertrag durch die
Zusendung der Passwörter sowie die Freischaltung des Servers
durch myLoc zustande.
§5 Widerrufsbelehrung
- Widerrufsrecht
Sie können Ihre Vertragserklärung
innerhalb von 14 Tagen ohne Angaben von Gründen in Textform
(z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt
dieser Belehrung in Textform. Zur Wahrung der Widerrufsfrist
genügt die rechtzeitige Absendung des Wderrufs. Der Widerruf
ist zu richten an:
myLoc managed IT AG
Am Gatherhof 44
40472 Düsseldorf
- Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits
empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf.
gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie
die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in
verschlechtertem Zustand zurückgewähren,
müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten.
Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb
von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für
Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für
uns mit deren Empfang.
- Besondere Hinweise
Bei einer Dienstleistung erlischt Ihr Widerrufsrecht
vorzeitig, wenn ihr Vertragspartner mit der Ausführung der
Dienstleistung mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung vor Ende
der WIderrufsfrist begonnen hat oder Sie diese selbst veranlasst haben.
Ende der Widerrufsbelehrung
§6 Vertragslaufzeit, Kündigung
- Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem jeweils
angegebenen Zeitraum. Wird der Vertrag nicht
fristgemäß gekündigt, verlängert
er sich um die vereinbarte Zeit; jedoch nicht länger als um
ein Jahr.
- Die Kündigung des Vertrages durch den Kunden
bedarf der Schriftform.
- Die Kündigungsfrist beträgt bei einer
vereinbarten Mindestvertragslaufzeit von 1 Monat 4 Wochen, bei einer
vereinbarten Mindestvertragslaufzeit von 3 Monaten 4 Wochen, bei einer
vereinbarten Mindestvertragslaufzeit von 6 Monaten 4 Wochen, bei einer
vereinbarten Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten 3 Monate sowie bei
einer vereinbarten Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten 3 Monate zum
jeweiligen Ablauf der Mindestvertragslaufzeit.
- Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem
Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere
vor, wenn
- der Kunde seine Verpflichtungen aus § 3 dieser
Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht erfüllt,
- der Kunde mit den geschuldeten Zahlungen mehr als zwei
Wochen in Verzug ist,
- ein Verstoß des Kunden gegen gesetzliche
Verbote, insbesondere die Verletzung urheberrechtlicher,
wettbewerbsrechtlicher, namensrechtlicher oder datenschutzrechtlicher
Bestimmungen vorliegt,
- der Kunde nationalsozialistische, rassistische,
extremistische, gewaltverherrlichende, kinderpornografische oder in
anderer Form illegale Inhalte veröffentlicht,
- der Kunde trotz Abmahnung durch myLoc weiterhin gegen
den zwischen dem Kunden und myLoc geschlossenen Vertrag
verstößt,
- wenn sich die technischen oder sonstigen Standards
grundlegend ändern.
- Für den Fall eines Kündigungsgrundes im
Sinne von § 6 (4) erster Spiegelstrich dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen kann myLoc wahlweise das Recht zur
fristlosen Kündigung ausüben oder ohne Fristsetzung
und vorherige Ankündigung den von dem Kunden genutzten Server
für den Zugang zum Internet zu sperren, bis die
Pflichtverletzung behoben wird. Für die Sperrung eines Servers
berechnet myLoc eine Aufwandpauschale in Höhe von 49,00 Euro.
- Wird ein Vertrag, dessen Mindestvertragslaufzeit noch nicht
erreicht wurde, von myLoc aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung
gekündigt, ist der Kunde weiterhin zur Zahlung verpflichtet.
Der zu zahlende Betrag beläuft sich auf 50% der
Monatsgrundgebühr, welcher dem Schaden der myLoc durch das
vertragswidrige Verhalten des Kunden entspricht, sofern der Kunde nicht
nachweist, dass der tatsächliche Schaden geringer ist. Die
Verpflichtung endet mit dem Erreichen der Mindestvertragslaufzeit des
Vertrages.
- Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden
Schadensersatzes aus einem anderen Rechtsgrund bleibt von § 6
(4) Ziffer 6 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
unberührt.
- Bei einem Vertrag über
Colocation/IT-Housing-Leistungen räumt der Kunde myLoc ein
vertragliches Pfandrecht an etwaig vom Kunden eingebrachter Hardware
zur Sicherung der Forderungen aus diesem Vertrag ein. Darüber
hinaus hat myLoc bei einem Zahlungsverzug von 10 Tagen das Recht, den
Server des Kunden ohne Fristsetzung und ausdrückliche
Ankündigung für den Zugang zum Internet zu sperren.
Für die Sperrung eines Servers berechnet myLoc eine
Aufwandpauschale in Höhe von 49,00 Euro.
§7 Haftung
- myLoc haftet für Schäden, die von ihr
oder ihren Erfüllungsgehilfen grob fahrlässig oder
vorsätzlich herbeigeführt wurden. Bei der Verletzung
wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung in Fällen
einfacher Fahrlässigkeit auf den vorhersehbaren,
typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Die Haftung wegen
schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der
Gesundheit bleibt hiervon unberührt.
- Der Kunde verpflichtet sich, myLoc im
Innenverhältnis von allen etwaigen Ansprüchen Dritter
freizustellen, die auf rechtswidrigen Handlungen des Kunden oder
inhaltlichen Fehlern der von ihm zur Verfügung gestellten
Inhalte beruhen.
- Der Kunde ist für von ihm auf dem Server abgelegte
Inhalte ausschließlich selbst verantwortlich.
- myLoc betreibt ihre technische Infrastruktur
gemäß dem Stand der Technik. myLoc haftet nicht
für Schäden, die durch Angriffe Dritter auf die bei
myLoc bestehende oder eingebrachte technische Infrastruktur eintreten,
insbesondere solche durch DDoS (Distributed Denial of
Service)-Angriffe, durch Virenbefall oder durch sonstige Hackerangriffe.
§8 Datenschutzerklärung
- Der Kunde willigt ein, dass seine personenbezogenen Daten
durch myLoc gemäß den gesetzlichen Regelungen
erhoben und verwendet werden.
- Falls der Kunde einen Domain Service in Anspruch nimmt,
willigt der Kunde über § 8 dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen hinaus ein, dass seine personenbezogenen
Daten an die für die Registrierung der Domain
zuständige Stelle weitergegeben werden.
§9 SCHUFA-Klausel
- Mit der Bestellung von Leistungen willigt der Kunde ein,
dass myLoc der SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden, Daten
über die Beantragung, die Aufnahme und Beendigung dieses
Vertrages übermittelt und Auskünfte über den
Kunden von der SCHUFA erhält. Unabhängig davon wird
myLoc der SCHUFA auch Daten aufgrund nicht
vertragsgemäßen Verhaltens übermitteln.
Diese Meldungen erfolgen nur nach Abwägung aller betroffenen
Interessen.
- Die SCHUFA speichert und übermittelt diese Daten
an ihre Vertragspartner im EU-Binnenmarkt, um diesen Informationen zur
Beurteilung der Kreditwürdigkeit von natürlichen
Personen zu geben. Vertragspartner der SCHUFA sind vor allem
Kreditinstitute, Kreditkarten- und Leasinggesellschaften. Daneben
erteilt die SCHUFA Auskünfte an Handels-, Telekommunikations-
und sonstige Unternehmen, die Leistungen und Lieferungen gegen Kredit
gewähren. Die SCHUFA stellt personenbezogene Daten nur zur
Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse hieran im
Einzelfall glaubhaft dargelegt wurde. Zur Schuldnerermittlung gibt die
SCHUFA Adressdaten bekannt. Bei der Erteilung von Auskünften
kann die SCHUFA ihren Vertragspartnern ergänzend einen aus
ihrem Datenbestand errechneten Wahrscheinlichkeitswert zur Beurteilung
des Kreditrisikos mitteilen (Score-Verfahren).
§10 Gerichtsstand, anwendbares Recht
- Ist der Vertragspartner ein Kaufmann, eine juristische
Person des öffentlichen Rechts oder ein
öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird als
ausschließlicher Gerichtsstand für alle
Ansprüche, die sich aus oder aufgrund dieses Vertrages
ergeben, Düsseldorf vereinbart. Gleiches gilt
gegenüber Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in
Deutschland haben oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren
Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort außerhalb
von Deutschland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder
gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung
nicht bekannt ist.
- Auf Verträge zwischen myLoc und dem Kunden findet
das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.
§11 Schlussbestimmungen
- Der Kunde kann nur mit Forderungen gegenüber myLoc
aufrechnen, die von myLoc anerkannt oder rechtskräftig sind.
- Sämtliche Erklärungen der myLoc an den
Kunden können in Textform erfolgen.
- Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen
Geschäftsbedingungen unwirksam sein, bleiben die
übrigen Bestimmungen in ihrer Wirksamkeit unberührt.
Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine solche ersetzt, die dem
Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise
wirtschaftlich am nächsten kommt.
DIESE
WIDERRUFSBELEHRUNG UND ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN SIND
URHEBERRECHTLICH DURCH DIE „KANZLEI DANIEL RAIMER“
GESCHÜTZT UND DÜRFEN NUR MIT DEREN ZUSTIMMUNG
VERVIELFÄLTIGT UND GENUTZT WERDEN. ZUWIDERHANDLUNGEN WERDEN
ZIVIL- UND STRAFRECHTLICH VERFOLGT.
|